Das Galeriegrab von Rimbeck liegt innerhalb eines Erdwerks auf dem Nordost-geneigten Hang einer Anhöhe. Seine Erbauer gehörten der jungsteinzeitlichen Wartberg Kultur an. Das Großsteingrab wurde 1906 entdeckt und im selben Jahr sowie noch einmal 1907 durch das Königliche Museum für Völkerkunde in Berlin ausgegraben. Damit gehört es zu den ersten Gräbern, die von Facharchäologen dokumentiert wurden. 1908 erschien ein Bericht über die Ausgrabungen. Das menschliche Skelettmaterial wurde noch mehrfach begutachtet, ging jedoch im Zweiten Weltkrieg verloren. 1990 fand eine Nachuntersuchung des zu Anfang des Jahrhunderts entstandenen Aushubs statt, der nochmals neues Knochenmaterial und weitere Beigaben erbrachte. Der Zugang ins Grabinnere erfolgt an der Längsseite des Grabes über einen Gang durch einen Türlochstein. Es hat eine Gesamtlänge von gut 14 m bei einer Breite von fast 3 m. Als Baumaterial dienten große Sandsteinblöcke, die nach geologischen Untersuchungen aus ca. 3,5 km Entfernung stammen.
Im Jahre 837 wurde Rimbeck in den Traditionen der Benediktinerabtei Corvey erwähnt.
Im Jahre 1140 wurde das Kloster Hardehausen gegründet und geriet durch Grunderwerb in dessen Abhängigkeit.
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