Keine Haftung: Mit waldtypischen Gefahren ist zu rechnen

Aktuelles - Auf eigene Gefahr Foto: ts Die Schadensersatz-Klage eines Mannes, der beim Wandern auf dem Harzer-Hexen-Stieg von einem herabstürzenden Baum verletzt wurde, ist vom zuständigen Oberlandesgericht Naumburg zurückgewiesen worden. Das Urteil orientiert sich an der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofes.

Aus Sicht der Wandervereine ist das Urteil begrüßenswert, weil es bestätigt, dass bei der Pflege von Wanderwegen keine übersteigerten Anforderungen an die Sicherheit gestellt werden können. Waldtypische Gefahren sind entschädigungslos hinzunehmen und gehören zum allgemeinen Lebensrisiko. Das gilt im Übrigen unterschiedslos für die vielen "kleinen" Wanderwege wie auch für touristisch beworbene Wanderwege, darunter die Qualitätswege.

Eine Pressemitteilung des Deutschen Wanderverbandes zu dem Urteil finden Sie hier.