Wandertag Südegge 2011 in Holtheim

Unsere Landschaft braucht keinen Nationalpark

Holtheim (hg) Ein Bekenntnis zur Wanderregion Lichtenau legte Bürgermeister Dieter Merschjohann in seiner Festrede zum Wandertag Südegge 2011, ausgerichtet von der Abteilung Holtheim des Eggegebirgsvereins (EGV), ab: „In den 15 Dörfer Lichtenaus, in ländlicher Idylle mit großen Waldgebieten (nahezu die Hälfte des Stadtgebietes mit 192 qkm ist bewaldet), lässt es sich hervorragend wohnen, leben, arbeiten – und wandern. Wenn wir diese Natur weiter genießen möchten, heißt es sie zu schätzen, zu schützen und sie zu pflegen. Dazu brauchen wir keinen Nationalpark! Dabei hilft uns mit vorbildlicher ehrenamtlicher Arbeit der Eggegebirgsverein. Er hütet die Schatzkammern Lichtenaus!“

Der aktuelle Wandertourismus sei ein wichtiger und wertvoller „weicher Standortfaktor“ für die Stadt. Hervorragende Wanderwege im Stadtgebiet, der mehrfach zertifizierte Eggeweg über den Eggekamm, mit den Hermannhöhen und dem Europäischen Fernwanderweg E 1, der Sintfeld-Höhenweg, der Altenau-Wanderweg, der Wilderer-Wanderweg, und die überregionalen Wege, wie z.B. der Westfalen-Wanderweg seine die Wandermarginalen in der Pflege des EGV. „Die EGV-er verwalten hier im Ehrenamt ein Fundament, auf das die Stadt bauen kann“, so Merschjohann. „In der Zusammenarbeit sind wir stark mit dem wanderbaren Lichtenau.“ Den Holtheimer Eggeleuten dankte er für ihr umfassendes Engagement in der Familien- und Jugendarbeit, mit der ein Zusammenschluss der Generationen erlebbar würde. Die wertvolle Mitarbeit bei den Lichtenauer Wanderwochen sei eine beispielhafte regionale Aufgabe gewesen, die mithelfe, das soziale Netzwerk in der Stadt zu festigen.

Der Vorsitzende des EGV Holtheim, Dierk Haberhausen, hatte zuvor die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde an der Holtheimer EGV-Hütte aus den Abteilungen des Vereins begrüßt, an der Spitze Wilhelm Knaup (Ehrenvorsitzender von Holtheim) EGV-Ehrenvorsitzender Konrad Kappe und EGV-Vorsitzender Helmut Bangert. Letzterer machte auf den Deutschen Wandertag 2015 in Paderborn aufmerksam und bat seine EGV-er, mit und in ihren Veranstaltungen in der Vorbereitungszeit immer wieder auf dies große Event der bundesweiten Wandererfamilie hinzuweisen und sich darauf vorzubereiten. Das Südeggetreffen in Holtheim wurde musikalisch begleitet von den Musikern des Bläser-Ensembles Kleinenberg. Die Tanzmäuse des Sportvereins brachten die kindliche Freude an der rhythmischen Bewegung zum Ausdruck. Und die Holtheimer servierten mit anderen Köstlichkeiten ihre Spezialität: Kartoffelpuffer.

Bei der Vorführung der Tanzmäuse beim Südeggetreffen 2011 an der Holtheimer Hütte, von links: Holtheims EGV-Vorsitzender Dierk Haberhausen, Helmut Bangert (Vorsitzender des Gesamt-EGV), Bürgermeister Dieter Merschjohann und Holtheims Ehrenvorsitzender Wilhelm Knaup.

 

 

 

 

 

 Was ist die „Südegge? Es ist das südliche Eggegebirge, von dem der Ehrenvorsitzende Konrad Kappe sagte, er wisse wo sie anfange, nämlich am Prager in Obermarsberg. Ihre Grenze im Norden sei allerdings „randunscharf“.