Der Sintfeld-Höhenweg – Sicherheit und Beschilderung stehen an erster Stelle

Sandra Claes (Stadt Lichtenau), Vera Lina Schütz (Bad Wünnenberg Touristik GmbH), Markus Caspari (Planungsbüro Hoffmann & Stakemeier), Josef Jakob (Eggegebirgsverein), Peter Finke (Stadt Büren) © Foto: Projektbüro Sintfeld-Höhenweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Im Laufe dieses Jahres wird das Wegemarkierungsnetz des längsten Rundwanderweges im Paderborner Land, der 144 km lange Sintfeld-Höhenweg, unter Leitung des Planungsbüros Hoffmann & Stakemeier aus Büren und in enger Zusammenarbeit mit dem Eggegebirgsverein, begangen und digitalisiert. Hauptaugenmerk wird bei der Begehung auf mögliche Standorte für so genannte Rettungspunkte gelegt, die zusätzlich als Rettungspunkte und Anlaufstelle für den Notfall eingerichtet werden sollen. Im Abstand von zwei bis drei Kilometern werden, wo es sinnvoll ist, zusätzliche Standortinformationen und Wegweiser als Notruf- und Anlaufstelle für die Wanderer aufgestellt. Die Standortinformationen enthalten neben den Notrufnummern u.a. die Standortbestimmungen Entfernungsangaben für nahegelegene Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsbetriebe, Gastronomie, ÖPNV und GPS-Daten. Die neuen Standortinformationen sind eine zusätzliche Wegmarkierung und ergänzen die bestehende Ausschilderung. Die drei Kommunen Bad Wünnenberg, Büren und Lichtenau setzen diese Maßnahme mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Leader Förderprogramm der EU um und werden bei der Abwicklung der Fördermodalitäten vom Regionalforum Südliches Paderborner Land unterstützt. Die Touristiker der drei Städte freuen sich über diese zusätzliche Beschilderungsmaßnahme, die den Wanderweg aufwertet und insbesondere für die Wanderer einen deutlich höheren Sicherheits- und Informationsstandard bietet. Für die Ausweisung der Rettungspunkte auf den Hinweisschildern steht dem Projekt der Eggegebirgsverein mit Herrn Josef Jakob beratend zur Seite. Josef Jakob hat u.a. den kompletten Eggeweg mit diesen Rettungspunkten ausgestattet. Die Ausweisung der Rettungspunkte auf dem Sintfeld-Höhenweg wird in Anlehnung an die Rettungspunkte auf dem Eggeweg erfolgen, um eine Einheitlichkeit zu wahren. Die Konzeption des Rettungspunktewegenetzes wird in enger Absprache mit allen Akteuren wie die Kreisfeuerwehrzentrale Paderborn, das Kreiskatasteramt, die Forstbetriebe und Waldeigentümer sowie die Wanderführer und Wegemarkierer erarbeite und umgesetzt. Jeder Wanderer, der in Zukunft einen Notruf absetzt, kann der Feuerwehrzentrale des Kreises Paderborn die entsprechende Koordinate des jeweiligen Rettungspunktes mitteilen. Der Einsatzwagen kann umgehend feststellen, wo sich der Wanderer befindet. So können die Einsatzkräfte schnell und flexibel handeln. Diese Maßnahme soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Für alle nicht Wanderinformierten: Der Sintfeld-Höhenweg ist ein einzigartiger 144 km langer Rundwanderweg im Süden des Paderborner Landes, am Nordrand zum Sauerland und in der übergeordneten Urlaubsregion Teutoburger Wald. Der Rundwanderweg verbindet die drei Städte Bad Wünnenberg, Büren und Lichtenau, welche jede für sich genommen eine Vielzahl touristischer Highlights bietet. Doch nicht nur Profiwanderer lockt dieser durch eine Naturidylle voller historischer Spuren geprägte Wanderweg ins Paderborner Land. Auch Tagestouristen und Naherholungs-Suchende aus ganz NRW und besonders aus den Niederlanden fühlen sich von dem Sintfeld-Höhenweg angezogen.

Internet: www.sintfeld-hoehenweg.de