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Freitag, 18.05.2012
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EGV Kleinenberg erwanderte Deutschland von Nord nach Süd
Immer das Andreaskreuz vor Augen
Vom Bodensee bis nach Dänemark: 1800 Kilometer
Im Bild, die Kleinenberger Eggeleute an der deutsch-dänischen Grenze am Übergang Kupfermühle, den sie nach 1773 Wanderkilometern in 19 Teilstrecken erreichten. Von links: Helmut Benteler, Dietmar Blaschke, Fritz-Josef Thewes, Marie-Luise Schmitz, Wolfgang Temme, Petra Schumacher, Richard Brüß, Christa Held, Alfred Dickgreber, Vera Temme, Karl-Josef Held, Roswitha Hagelüken, Josef Reichstein, Elisabeth Held, Ewald und Helmut Reichstein. Nicht im Bild: Bernhard Hagelüken.
Kleinenberg (hg) Durch Deutschland zu fahren ist eine Sache, Deutschland von Nord nach Süd zu durchwandern, eine andere. Das vom ehemaligen Wanderwart und jetzigen stv. Vorsitzenden Josef Prange initiierte Projekt E 1 (Europäischer Fernwanderweg 1), haben die Kleinenberger Eggeleute, mit ihrer Wanderung von Eckenförde bis zum deutsch-dänischen Grenzübergang Kupfermühle, nun abgeschlossen. Sie haben damit Deutschland von Nord nach Süd in ihren Wanderschuhen erlaufen, mit einer Wanderwegelänge von genau 1773 Kilometern. Immer vor Augen oder nach ihm suchend das Andreaskreuz als Wanderzeichen, um den Weg nicht zu verpassen. Die Fernwanderer nutzten dabei in der Regel die langen Wochenenden mit Brückentagen, weil dienstliche und berufliche Bindungen dies nicht anders zuließen. Deshalb brauchten sie dazu, mit jährlich einer oder zwei Teilstrecken, auch 16 Jahre und 19 Stationen. Die Planungen und Rückblicke bei der Erstellung der Wanderpläne ließen in den Jahren Einzelheiten und Ereignisse immer wieder aufleben. „Wir möchten keinen Kilometer dieser Wanderungen missen“, war denn auch die einhellige Meinung der Fernwanderer beim Abschluss an der dänischen Grenze, am Übergang Kupfermühle.
Unvergessliche Eindrücke hinterließen die unzähligen Begegnungen mit dem Menschen in den Regionen, die der Europäische Fernwanderweg durchquert. Unvergesslich auch die landschaftlichen Besonderheiten, die sich während der Wanderungen präsentierten, mal in hellem Sonnenschein, mal im Regen, in Nebel gehüllt oder, wie auf den Höhen des Schwarzwaldes, von tief hängenden Wolken umhüllt. Bei der kleinen Abschlussrunde direkt an der dänischen Grenze, brachten der Kleinenberger Vorsitzende Bernhard Hagelüken und die Wanderwarte Helmut Reichstein und Dietmar Blaschke kleine einzigartige Situationen in Erinnerung, die an die verschiedenen Teilstrecken erinnerten und manche der zahlreichen ungewöhnlichen Augenblicke aufleben und erinnern ließen.
Wanderwart Helmut Reichsten plant ein Treffen derer, die an der Fernwanderung teilgenommen haben, im Spätherbst in der Kleinenberger Hütte. Eingeladen sind dann auch jene, die nicht alle Teilstrecken mit erwandern konnten.



