Schnatgang des EGV in Kleinenberg

Silberehrung für die Nachbarn

Kleinenberg (hg) Den traditionellen Schnatgang des Eggegebirgsvereins Kleinenberg nahm der stv. Hauptvorsitzende des EGV, Bernhard Hagelüken, zum Anlass, um drei Wanderfreunden im Namen des Hauptvorstandes die Silberne Ehrennadel zu verleihen: Alfred Prange, Franz-Josef Hibbeln und dem ehemaligen Revierförster im Staatsforst, Wolfhard Sodemann.

 

 

Foto: Wolfhard Sodemann, Helmut Reichstein (Wanderwart), Franz-Josef Hibbeln, Bernhard Hagelüken (stv. Hauptvorsitzender) Alfred Prange und Dietmar Blaschke (stv. Wanderwart), nach der Verleihung der Silbernen EGV-Ehrennadel an der Kleinenberger Eggehütte.

 

Seit 34 Jahren, so Hagelüken seien sie unmittelbare Nachbarn des Grundstückes des Eggegebirgsvereins mit der Eggehütte an der Blankenroder Straße. Ungezählte Jugendgruppen hätten in diesen über drei Jahrzehnten auf dem Platz und in der Hütte ihre Freizeiten verbracht. Das sei für die Grundstücksnachbarn, für die Landwirte und für den Forst, nicht immer nur erfreulich gewesen, so Hagelüken in der Verleihungsbegründung. Der EGV wolle damit Dank sagen für die Unterstützung und Förderung der Wandersache, die sich in der Regel eher im Stillen abgespielt habe. Prange, Hibbeln und Sodemann hätten immer wieder einen weg gefunden, mit den Gruppen freundlich und nachbarschaftlich umzugehen. Das sei nicht immer leicht gewesen, brachte Wolfhard Sodemann in seinen Dankesworten zum Ausdruck, ein deutliches Wort gehöre aber manchmal dazu.

Die große Wandergruppe der EGV-Abteilung Kleinenberg, mit 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und mit Gästen aus Dresden, aus dem sauerländischen Brachthausen und aus Overath bei Köln hatte während des Schnatganges in Bülheim Rast gehalten und war an der westlichen Gemarkungsgrenze über den Oberhagen zur EGV Hütte gewandert. Dort waren ein rustikaler Imbiss und erfrischende Getränke vorbereitet, die einen harmonischen Mainachmittag einleiteten.