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Freitag, 18.05.2012
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E 1 – Fernwanderung: Bodensee erreicht
Vulkanlandschaft des Hegau erkundet
Bodenseeraum: Hier ist Gottes Hand zweimal gesegnet
Kleinenberg (hg) Das beeindruckende Vulkan- und Burgenland des Hegau am westlichen Bodensee, die die Gestaltungskräfte von Feuer und Eis vor vielen Millionen Jahren hinterlassen haben, das war das Wandergebiet der Eggeleute aus Kleinenberg, als sie die Südroute des Fernwanderweges E 1, von Engen/Singen bis Konstanz erwanderten. Hohentwiel, Hohenkrähen, Hohenstoffel und Hohensteven, das sind die herausragenden und bizarren Vulkankegel, die als imposante Kulisse der hügeligen Moränenlandschaft prägen. Dadurch gehört die Hegauregion zu den geologisch bemerkenswertesten, aber landschaftlich malerischsten Landschaften Deutschlands. „Hier hat der liebe Gotte zweimal seine Segenshand ausgeschüttet, bemerkte ein Teilnehmer aus der Eggewandergruppe, fasziniert von den immer wechselnden Landschaftsbildern.
Mit dem Erreichen des südlichen Endpunktes des E 1 in Konstanz haben die Kleinenberger Fernwanderer in 14 Etappen (seit 1993) eine Strecke von 1618 Kilometern bewältigt. Die kleine „Südfeier“ im Hotel „Schinderhannes“ in Steißlingen ließ noch einmal die erinnerungswürdigen Augenblicke der Wanderjahre durch die deutschen Landschaften aufleben. Es war der damalige Wanderführer des EGV Kleinenberg und heutiger stv. Vorsitzender, Josef Prange, der die Idee der E 1 Fernwanderungen in die Veranstaltungsreihen des EGV Kleinenberg einbrachte, die nun von Helmut Reichstein und seinem Stellvertreter Dietmar Blaschke, fortgeführt werden. In den nächsten zwei Jahren soll das letzte Stück im Norden, von Preetz bis Flensburg und zur dänischen Schlagbaum Kupfermühle unter die Wanderschuhe genommen werden. Bei den Wanderterminen werden „Brückentage“ gern genutzt, um die Anzahl der notwendigen Urlaubstage möglichst gering zu halten. Im nächsten Jahr geht es „auf die Strecke“ voraussichtlich vom 21.-25. Mai 2008.
Im Bild, die Kleinenberger Fernwandertruppe vor dem „Alten Rathaus“, unmittelbar am Konstanzer Hafen, von links: Richard Brüß, Vera und Wolfgang Temme, Alfred Dickgreber, Dietmar Blaschke, Maria Krusekamp, Helmut Benteler, Helmut Teichstein, Marie-Luise Schmitz, Christa Held, Bernhard und Roswitha Hagelüken, Fritz Josef Thewes und Josef Reichstein.



