Eggegebirgsverein Kleinenberg erkundet Hammerhof

 

Kleinenberg (hg) Es ist die zwar dezente, dennoch aber deutlich beeindruckende Wirkung des Baumaterials Holz, das den Besucher im Hammerhof zwischen Hardehausen und Wrexen in seinen Bann schlägt. Holz, wohin man schaut und riecht, immer aber in angemessener Zurückhaltung, die nicht erschlägt, sondern in angenehmer Wärme und Optik umfängt. Dies durften die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde des Eggegebirgsvereins Kleinenberg genießen, als das Waldinformationszentrum des Forstamtes Bad Driburg in Hardehausen das Ziel einer sonntäglichen Wanderung war. Oberforstrat Martin Wagemann führte die fast vierzig Kleinenberger Eggeleute durch die Einrichtung und brachte diesen angenehmen Eindruck von Holz und Natur in angenehmer Atmosphäre über.

Hervorgegangen aus dem Hardehauser Eisenhammer von 1603 kam auch die Geschichte des Hammerhofes nicht zu kurz. 1803 säkularisiert, 1945 abgebrannt und von der Familie Moers neu errichtet, kam die landwirtschaftliche Hofstelle im Jahre 200 in den Besitz des staatlichen Forstes und wurde zu einer Bildungseinrichtung und als „Tor zur Südegge“ ausgebaut. Nachhaltige und naturnahe Forstwirtschaft will hier den verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit dem Wald, als dem Rückgrat unserer Kulturlandschaft aufzeigen. Ausstellungsräume, das Auditorium, die Seminarmöglichkeiten und das Café sind am Rande des Wisentgeheges, mit seinen Wildpferden, mit Schwarz- und Rotwild eine Oase der Reflektion und der Ruhe in landschaftlich einmaliger Umgebung. Auf diese Umgebung hat die Planung der neuen Einrichtung sichtlich Rücksicht genommen, Wenn die umbebende Bepflanzung aufgewachsen ist, wird der Hammerhof vollständig in die Landschaft eingebettet sein.

Im Bild:

Die Eggeleute aus Kleinenberg bei ihrem Besuch im Waldinformationszentrum Hammerhof, mit dem stellvertretenden EGV Vorsitzenden Josef Prange (links), Oberforstrat Martin Wagemann (halblinks hinten) und Wanderwart Helmut Reichstein (vorn, Mitte).