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Freitag, 18.05.2012
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Historischer Iburg-Pfad ist Geschenk des Heimatvereins
Wahrzeichen der Stadt nun noch attraktiver
(Bad Driburg) “Die Ruinen haben ein neues Gesicht bekommen”. Treffend hat der EGV-Hauptvorsitzende Konrad Kappe die Bedeutung des neuen historischen Pfades rund um die Iburg bezeichnet. Der Heimatverein hat ihn der Stadt aus Anlass seines 110-jährigen Bestehens geschenkt.
Stellvertretend nahmen Bürgermeister Burkhard Deppe und sein Vorgänger im Amt, Karl-Heinz Menne, dieses Geschenk gern an.
“Der Pfad macht das Wahrzeichen der Stadt attraktiver, für die Besucher, die Bürger der Stadt und besonders für Schüler”, befand das Stadtoberhaupt. An neun Stationen erfahren die Nutzer des Rundgangs nun mehr über die Burganlage. Waldemar Becker hat den Text für diese Tafeln geschrieben. “Er ist ein exzellenter Kenner der Burg”, erklärte Renate Mügge, Vorsitzende des Heimatvereins. Der Träger der Ehrenplakette der Stadt hat seine Kindheit und Jugend in der Nähe der Burg verbracht. “Mein Schulweg führte mich jeden Tag hierher”, berichtete Becker bei der offiziellen Freigabe des Rundweges.
Einen weiteren wesentlichen Anteli an dem neuen Pfad mit seinen neun Stationen hat EGV-Hauptwegewart Josef Jakob. Der alte Lageplan vor dem Eingang zur Burg war in desolatem Zustand, Buchstaben fehlten, die Schrift war verblasst, Farben kaum noch zu erkennen. Jakob gestaltete die Informationstafel, die nun ihren Standort innerhalb der Burgmauern hat.
Renate Mügge dankte Becker und Jakob ebenso wie Dietmar Fleckner vom Bauhof der Stadt für ihre Unterstützung. Ihren Dank sprach sie darüber hinaus den beiden Volksbanken in der Badestadt aus, die einen wesentlichen finanziellen Beitrag zur Verwirklichung des Vorhabens geleistet hätten. “Die Ruinen sind nun erst recht einen Besuch wert, der sich lohnt”, betonte Konrad Kappe nach der Eröffnung.


